Tag: Suppengemüse

Rinderbrühe

Eine gute Rinderbrühe ist was Feines, etwas kräftiger im Geschmack als Hühnerbrühe und genauso leicht zu kochen. Eine unserer Basic Suppen, die wir gerne und oft essen, die letzten Male mit selbst gemachten Eiernüdelchen – mmmmh!

Ihr braucht dazu einen grossen Topf, der mindestens 5 Liter fasst, eine Schaumkelle, Suppenfleisch, 2 Suppenknochen, Suppengemüse, Salz, evtl. auch noch Kräuter wie Lorbeer, Rosmarin, Oregano und Wacholderbeeren.

Als Suppenfleisch eignet sich z.B. eine Beinscheibe, an der hat man direkt Knochen und Fleisch. Ich kaufe meistens ein Stück mageres Siedfleisch (Suppenfleisch) und 2 Suppenknochen, die sind wichtig, denn aus denen kommt viel vom Geschmack.

Als Suppengemüse nehme ich gerne Porree, Karotten und einen kleinen Knollensellerie als Basis. Gerne aber auch noch Petersilienwurzel, Pastinaken und eine Tomate.

Da eine Rinderbrühe kräftig im Geschmack ist passen zu ihr auch gut Kräuter und Wacholderbeeren. Vor allem im Winter habe ich gerne 1 Lorbeerblatt und ca.5 Wacholderbeeren in der Rinderbrühe.

Siedfleisch und Knochen in den Topf legen und mit kaltem Wasser auffüllen, so das der Topf gut gefüllt ist. Auf den Herd stellen und zum Kochen bringen. Wie bei der Hühnerbrühe bildet sich beim Erhitzens Schaum, der mit der Schaumkelle abgeschäumt werden muss. Sonst wird die Brühe trüb und schmeckt nicht so gut. Wenn das Wasser kocht, die Temperatur runter stellen und bei kleiner Hitze mindestens 1 Stunde, besser 2-3 Stunden köcheln lassen. Zwischendrin kontrollieren ob sich Schaum gebildet hat und diesen abschöpfen. Bei meiner letzen Rinderbrühe ist fast 30min lang Schaum gekommen.

In der Zwischenzeit das Gemüse putzen und klein schneiden. Nach 1-3 Stunden Kochzeit das Suppengemüse und die Kräuter/Gewürze in die Brühe geben. Die Kräuter und die Wacholderbeeren packe ich gerne in ein Teebeutel, den ich zubinde, bevor ich sie in die Suppe tue. So kann man sie ganz einfach am Ende wieder aus der Suppe fischen. Mit dem Gemüse kommt auch das Salz in die Brühe. Die Menge hängt von eurer Topfgrösse ab. In meinen Topf passen 6 Liter, deshalb kommt bei mir etwa 1 gestrichener EL Salz in die Suppe. Lieber erst mal weniger Salz in die Suppe tun und ganz am Ende der Kochzeit noch mal abschmecken und nach würzen. Das Ganze muss jetzt noch etwas 1 Stunde kochen.

Wenn die Kochzeit vorbei ist, den Beutel mit den Kräutern aus der Suppe fischen. Mit der Schaumkelle das Fleisch und die Knochen aus der Brühe heben. Die Knochen und die Kräuter entsorgen. Das Fleisch klein schneiden oder auseinander rupfen, das geht nach der Kochzeit ganz einfach. Das Fleisch kann als Einlage in der Suppe gegessen werden oder z.B. als zu einem Fleischsalat verarbeitet werden.

Suppe abschmecken und bei Bedarf noch mal salzen. Die Brühe schmeckt zusammen mit dem Suppengemüse und Fleisch, auch mit Suppennudeln oder Reis. Sie ist aber auch pur ein Genuss. Frisch geriebener Parmesan und ein bisschen schwarzer Pfeffer passen fantastisch zur Rinderbrühe.

Im Kühlschrank hält die Suppe etwa 1 Woche, im Gefrierschrank einige Monate. Bevor ich die Rinderbrühe einfriere, siebe ich das Gemüse ab, damit ich nur die pure Brühe habe. Sie ist dann eine tolle Basis für Risotto, Saucen und andere Suppen & Eintöpfe.

Hühnerbrühe kochen

gute Hühnerbrühe

Wir lieben Suppe! Und gerade im Winter ist eine Suppe so wohltuend. Wir essen sie in fast allen Varianten – Rinderbrühe, Hühnerbrühe, Kürbissuppe, Linsensuppe, Gulaschsuppe, Minestrone, Kartoffelsuppe…

Frederik und Ansgar haben gerne Suppen und Eintöpfe in denen viel drin ist. Theodor und ich lieben auch klare Brühen, wir trinken sie sogar so warm aus der Tasse ohne irgendwas drin. Für viele Suppen, Saucen oder auch andere Gerichte braucht man als Basis eine gute Brühe. Je besser die Brühe ist, desto besser schmeckt dann das Gericht.

Viele sind ganz erstaunt, dass ich unsere Brühe selber koche. Dabei ist nichts dabei, es ist wirklich einfach. Wir kochen immer direkt einen grossen Topf voll. Die Brühe wird dann mit Reis, Nudeln oder Maultaschen als Einlage gegessen. Den Rest siebe ich ab und friere ihn ein. Das kann ich dann für Risotto, Saucen oder anderen Suppen als Basis nehmen.

Zutaten für eine Hühnerbrühe

Für eine Hühnerbrühe braucht ihr einen grossen Topf der mindestens 5 Liter fasst, ein Suppenhuhn, Wasser, Suppengemüse und Salz.  Als Suppengemüse nehme ich einen Porre (Lauchstange), einen kleinen Knollensellerie (oder die Hälfte von einem grösseren), 3-6 Karotten (je nachdem wie gross sie sind) und evtl. eine Tomate. Neuerdings nehme ich auch noch gerne eine Petersilienwurzel und Pastinake.

Uns so macht ihr die Hühnerbrühe:  Das Huhn in den grossen Topf legen, den Topf mit Wasser auffüllen. Das Huhn sollte komplett mit Wasser bedeckt sein, dass sind dann bestimmt 4-5 Liter Wasser. Jetzt den Topf auf den Herd stellen und aufkochen lassen. Während das Wasser heiss wird bildet sich auf der Oberfläche Schaum. Den Schaum mit einer Schaumkelle immer wieder abschäumen. Wenn das Wasser kocht, die Temperatur runter stellen und bei kleiner Hitze mindestens 1 Stunde, besser aber 2-3 Stunden, köcheln lassen.

In der Zwischenzeit das Suppengemüse putzen und klein schneiden. Nach 1-3 Stunden Kochzeit das Gemüse und Salz in die Brühe tun. Die Menge des Salzes hängt ein bisschen von der Grösse eures Topfes ab. Mein Topf fasst 6 Liter Wasser. Wenn ich das Huhn mit Wasser drin habe sind ca. 5 Liter Flüssigkeit im Topf. Auf die Menge nehme ich knapp 1 EL Salz. Wenn euer Topf kleiner ist, solltet ihr erst mal weniger Salz in den Topf geben und nach einer Weile abschmecken und besser noch mal nachwürzen.

gute Zutaten für die Hühnerbrühe - fertig gerüstet

Das Gemüse zusammen mit dem Huhn noch 1 Stunde köcheln lassen. Abschmecken und evtl. noch mal mit Salz nachwürzen. Das Huhn aus der Brühe heben, die Haut vom Fleisch ziehen und entsorgen; Fleisch von den Knochen lösen. Das geht beides ganz einfach. Das Fleisch kann als Einlage in der Brühe gegessen werden oder für ein anderes Gericht wie Chicken Pot Pie beiseite getan werden.

Die Brühe ist fertig und kann mit Einlage oder ganz pur genossen werden. Brühereste halten im Kühlschrank ca. 1 Woche, im Gefrierschrank mindestens 3 Monate.

Je nach Huhn ist die Brühe mal mehr oder weniger fettig. Wem die Brühe zu fettig ist kann sie komplett im Kühlschrank abkühlen lassen. Dann wird das Fett hart, schwimmt oben auf der Brühe und kann mit einem Löffel einfach abgehoben werden.