Kategorie: Reiselust

Winterurlaub bei der Familie

Weihnachten ist vorbei und wir fuhren noch eine Woche weg. Ja genau, über Silvester zu meiner Schwester und ihrer Familie und zu meiner Mutter.

Eine gefühltes Jahr hab ich die alle nicht gesehen. Ole und ich freuen uns schon sehr, wir sind sehr aufgeregt.

Wir haben uns entschieden mit dem Zug zu fahren. Ole wollte unbedingt mal mit den ICE fahren. Ich musste mich total mit den Gedanken anfreunden, daß wir fast 7 Stunden unterwegs sind und mir Gedanken machen wie wir die Zeit rumbekommen. Zum Glück gibt es Kartenspiele, Malbücher und ja natürlich das iPad. Ich glaube, sonst hätten die Hin- und Rückfahrt ewig gedauert.

Am Abend an dem wir angekommen sind, hat uns unser Schwager und meine Schwester vom Bahnhof abgeholt. Die Freude war riesig beim, mir kamen sogar Freudentränen, endlich sieht man sich wieder. Ole war fleißig am Erzählen und wir sind dann gemeinsam zu unseren Mutter gefahren.

Dort haben wir zusammen mit den Kindern Abendbrot gegessen. Moritz kam aus dem Erzählen gar nicht mehr raus. Till und Charlotte habe Ole direkt in ihre Mitte genommen und alle waren glücklich.

So, jetzt waren wir für eine Woche da. Am ersten Tag sind die Kinder und ich zusammen zur Villa spaziert. Moritz zeigte mir stolz den Weg dorthin. Dort spielten wir etwas und sind dann noch zum Spielplatz gegangen.

Ich war begeistert von diesem Spielplatz.

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Am 31.12.2016 haben wir uns bei der Familie vom Lars getroffen und ein Feuer gemacht. Lecker Sojanka Suppe und Muscheln gegessen, nette Gespräche geführt und mit den Kindern schon etwas geknallert.

Wir sind zeitig nachhause gegangen es wurde langsam kalt und das Feuer war auch schon abgebrannt.  Ich hab es geschafft bis 12 Uhr wach zubleiben. Denn ich wollte auch mal Bilder von Silvester machen.

Der nächste Tag ging gemütlich los. Zum Mittag aßen wir alle bei Mama und sind zum Nachmittag mit den Kindern dann noch zu einen Spielplatz gefahren. Dort konnte man einem Turm besteigen und die Aussicht genießen und Tiere streicheln. Als wir Abends ins Bett gingen war Ole etwas traurig ich fragte mich warum, da es doch ein schöner Tag war und wir endlich alle um ums hatte. Er erzählte mir dann das es noch nicht geschneit hat. Und das ihn das traurig machte.

Ole hoffte sehr das er schneit und am vierten Tag ist der Wunsch in Erfüllung gegangen. Ole stand früh auf und gucke als erstes aus dem Fenster und japste richtig vor Freude. Endlich hat es geschneit. Am liebsten wäre er sofort rausgegangen. Aber erstmal musste gefrühstückt werden. Danach zogen wir uns an und spazierten zum Haus von Viola und Lars. Damit die Kinder dort im Schnee spielen konnten.

Wenn es schneit ist es draußen schon wunderschön und magisch.

Am nächsten Tag waren wir noch bei Tante Vivi und Onkel Arno eingeladen und hatte uns Fischstäbchen gewünscht. Und die bekamen wir auch. Vorher war Ole wieder draußen im Schnee und baute mit Onkel Arno einen Schneemann und eine kleines Iglu. Für den Rückweg konnte wir uns den Schlitten ausleihen um damit zur meiner Mutter zu laufen. Es hörte einfach nicht mehr auf zu schneien. Die Augen von Ole strahlte. Soviel Schnee. 

Am letzten Tag sind wir dann endlich auch mal richtig Schlitten fahren gegangen. Wir haben erst Moritz von der Schule abgeholt und sind dann gemeinsam zum Hügeln gelaufen. Beim Schlitten fahren hatten Groß und Klein Spaß.  Ole und ich haben ein Wettrennen gemacht -Ole hat gewonnen und war mega stolz.

Wir hatten eine schöne Zeit zusammen und Ole würde gerne sofort wieder zurück. Und fragt wann es endlich wieder soweit ist. 😂

Bischofswerda ist eine schöne kleine Stadt man kann alles super zur Fuß erreichen. Es lohnt sich dort mal hinzufahren.

Swarovski Kristallwelten

Der grüne Riese

Wir wollten schon ewig mal die Swarovski Kristallwelten besuchen aber irgendwie hat es sich nie ergeben. Diese Herbstferien sind wir nicht in Urlaub gefahren und haben auch sonst nichts Großes gemacht, weil ich krank war. Deshalb haben wir spontan beschlossen einen Tagesausflug zu machen, weil wir zu geizig waren die Last-Minute-Preise für ein Hotel zu bezahlen – heisst 3 ½ Stunden hin und wieder zurück.

Wir haben uns ein Familienticket für 2 Erwachsene und 2 Kinder von 6-16 Jahre gekauft, das hat 41,50€ gekostet. Das Ticket braucht man um in den Riesen und später in den Garten zu kommen. Und wenn man im Shop für über 20€ einkauft bekommt man mit Ticket eine Überraschung.

Vom Ticketschalter läuft man durch junge Birken zum Riesen, in ihm sind 16 Wunderkammern. Jede Wunderkammer hat einen anderen Namen und ist völlig anders gestaltet.

Als Erstes tritt man in die in die halbdunkle „Blaue Halle“. Alleine für den Blick von Frederik als wir eingetreten sind hat sich dieser Ausflug gelohnt. Er liebt Kristalle und Edelsteine, als er eingetreten ist hatte er den Mund offen stehen.

Fotografieren war wegen der Lichtverhältnisse und den anderen Besuchern oft gar nicht so einfach. Natürlich haben wir trotzdem fotografiert 😉

Ich werde jetzt nicht genau beschreiben, was im Einzelnen in jeder Wunderkammer steht, dass könnt ihr hier nachlesen. Jede der Wunderkammern ist ganz anders gestaltet, so hat uns natürlich manches mehr begeistert als anderes. Die zweite Wunderkammer „Mechanical Theatre“ fanden unsere Jungs irgendwas zwischen faszinierend und gruselig. Hier fliegen Hemden oben durch den Raum, Beine bewegen sich, Schaufensterpuppen setzen sich zusammen und auseinander.

Der Kristalldom ist meine Lieblingswunderkammer – ich habe mich ein bisschen wie im Inneren eines Kaleidoskops gefühlt, obwohl hier mehr natürlich viel mehr Spiegel (595 Stück) sind als in einem Kaleidoskop. Durch das Farbspiel der Lampen färbt sich der Kristalldom in immer andere Farben und alle paar Minuten sieht man hinter neun Spionspiegel verschiedene Objekte.

In der Wunderkammer Silent Light  ist eine Winterlandschaft mit einem riesigem sich drehender Kristallbaum.

Silent Light

Im Treppenhaus zum Übergang zur Eisgasse ist die Kristallkalligrafie – eine Lichtinstallation an der Wand und ein super Fotoobjekt, ich habe sie gefühlte 1000x fotografiert. Und fast alle Fotos sind fantastisch.

Damit der Artikel nicht ewig lang wird kommen hier nur noch ein paar Fotos von Dingen, die uns besonders gefallen haben.

Die letzte Wunderkammer heisst Timeless, in ihr sieht man die Geschichte von Swarovski anhand von verschiedensten Objekten. Man sieht außergewöhlichen Schmuck, Bühnenoutfits, Kleider, Ferngläser, viele Fotos und vieles mehr.

Tritt man aus der letzten Wunderkammer landet man direkt im riesigem Shop. Das ist geschickt gemacht, fast jeder ist mit einer Tüte aus dem Laden gekommen. Wir selber waren fast eine Stunde im Laden. Theodor hat sich zu Tode gelangweilt aber Frederik war im Paradies. Allerdings hatte er zu beanstanden das es eigentlich nichts gibt, was Jungs tragen können. Zum Glück gab es ja noch die Swarovski Figuren und einzelne Kristalle.

Aus dem Laden tritt man wieder aufs Gelände wo man draussen einen Hot Dog und Pommes geniessen oder im Restaurant essen gehen kann. Von dort kommt man mit den Eintrittskarten in den Garten und läuft direkt auf die Kristallwolken zu. Was für ein Glück, dass die Sonne raus gekommen ist, die Kristallwolken haben nur so gefunkelt und das Funkeln hat sich im Spiegelwasser darunter gespiegelt. Das war für mich der absolute Highlight, ich konnte mich gar nicht satt sehen.

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Im Garten gibt es ausserdem noch ein Labyrinth, einen Aussichtspunkt, verschiedene Kunstobjekte, den Spielplatz und den Spielturm.

Der Spielturm war das Highlight für unsere Jungs. Auf vier verschiedene Ebenen kann man klettern, rutschen, schaukeln, auf Trampolinen hüpfen. Auf der obersten Ebene ist ein Netz gespannt auf dem schwindelfreie laufen und hüpfen und klettern kann. Dabei hat man die ganze Zeit eine fantastische Aussicht auf die Berge und die Etage unter sich. Tolle Fotos vom Innerem des Turms und vom Spielplatz findet findet ihr hier. Im Spielturm kann man seine Sachen einschliessen, bekommt man umsonst rutschfeste Socken, es gibt ein WC und kostenloses Wasser. Auf dem mal total anders gestaltetem Spielplatz können sich die Kinder draussen austoben.

Unser Fazit: Der Ausflug hat sich wirklich gelohnt. Man konnte viel Wunderschönes sehen, die Kinder konnten sich draussen und im Spielturm austoben, das Personal war immer sehr freundlich und hilfsbereit und was für mich echt immer wichtig ist – es gab viele Toiletten, die durchweg alle sauber waren.

Wir haben den Tag schön verbracht und hatten noch genug Zeit um einen kleinen Abstecher nach Innsbruck zu machen.  Ein rundum perfekter Tag.

 

Ein Trip nach Porto

Oh Porto, Oh Porto du schöne Stadt!!

Im Mai war ich mit meinem Partner eine Woche in Portugal, um Porto einfach mal zu entdecken!

Mein Partner ist Portugiese und hat noch Familie dort leben. Die haben wir in Espihno besucht! Espihno ist eine schöne Stadt und direkt am Atlantik! Wir haben die Woche bei der Tante meines Partners gewohnt. Von der Wohnung hat es zu Fuss nur 10 Minuten zu Fuss zum Strand gedauert! Ich war davon hin und weg!

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Wir haben uns keinen Mietwagen genommen, sondern haben alles mit der Tram erledigt. Von Espihno nach Porto braucht man ca. 15 min und dann ist man direkt in der Stadt. Der Knaller sind die Preise für die Tram: wir haben pro Ticket ungefähr 1,80€ bezahlt. Man bekommt da ein Ticket, dass man aufladen kann. Man muss dann nur daran denken das Ticket beim einsteigen und umsteigen zu entwerten.

So, da waren wir nun in Porto. Am ersten Tag sind wir ziellos durch die Stadt geirrt und haben diese angeguckt. Uns war schnell bewusst das wir nicht alles in der Woche zu Fuß schaffen.

Deshalb haben wir uns an einem Touristenstand informiert und uns dann für ein Kombi Ticket entschieden. Mit dem konnten wir eine Busrundfahrt mit BlueBus machen, eine Rundfahrt mit dem Bott und eine Portwein Keller Besichtigung. Das Ticket hat pro Person nur 20€ gekostet und das Geld dafür auszugeben hat sich echt gelohnt.

Es hat gerade angefangen zu regnen da haben wir uns in dem Bus gesetzt und sind erstmal damit gefahren.

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Der Regen hörte schnell auf als wir näher zur Küste gekommen sind! Dort sind wir erst mal ausgestiegen und haben den blauen Himmel, Sonne & Meer genossen! Die Wellen waren riesig und es war toll zu beobachten.

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Nach einiger Zeit haben wir die Bushaltestelle gesucht und sind wieder in unseren schönen Bus eingestiegen! Nach ein paar Minuten Fahrt haben wir einen Mini Golfplatz entdeckt, nur leider haben wir die Haltestelle verpasst 🙂 Aber macht ja nichts, unser Ticket ging für zwei Tage, also haben wir uns fest vorgenommen am nächsten Tag dort auszusteigen und eine Runde zu Spielen.

Wir haben uns entschlossen erstmal einfach nur herum zu fahren umzugucken wo wir am nächsten Tag überall aussteigen wollen. Auf einmal war der Tag schon rum und wir sind wieder zurück zur Wohnung in Espihno. Zuhause haben wir uns erstmal ein Plan gemacht wann wir am nächsten Tag aufstehen , was wir alles machen wollen und haben uns an der Karte angeguckt welche Haltestelle wo ist und wo wir evtl. aussteigen möchten. So waren wir um 10 Uhr in Porto, hatten Snacks und Getränke mit damit wir in Ruhe die Stadt erkunden konnten.

Ich würde jederzeit in einer fremden Stadt nochmal so eine Rundfahrt machen. So kann man möglich viel sehen und besichtigen 🙂 .

Am vorletzten Tag sind wir dann zusammen mit der Familie nach Averio gefahren. Eine schöne kleine bunte Stadt. Der Fluss der da durch die Stadt fließt, auf dem man mit Gondeln fahren kann, hat schon einen Flair von Romantik. Dort haben wir dann den ganzen Tag gebummelt und uns einfach die Geschäfte angeguckt. Endlich hatten wir tolles Wetter und Wärmer so das wir den Tag wirklich genossen haben.

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Ich würde jederzeit wieder nach Portugal fahren, ist ein schönes Land wo ich noch viel entdecken möchte.

 

 

Reichenbachfall und Aareschlucht

Letztes Wochenende haben wir als Familie einen Ausflug gemacht. Frederik liebt die Berge und sagt seit einer Weile, dass er mal oben in den Bergen wohnen möchte. Ansgar möchte gerne öfter wandern gehen und Theo ist gerne unterwegs. Ich bin kein grosser Wanderfreund – bevor ich irgendwohin laufen würde, würde ich immer mit den Fahrrad fahren. Also musste ein Ausflugsziel her, dass uns allen entgegen kommt. Da ich Wasser liebe und Wasserfälle unglaublich toll finde haben wir uns den Reichenbachfall und die Aareschlucht ausgesucht.

Reichenbachfall-Bahn

Zuerst haben wir den Reichenbachfall in Angriff genommen. Der Reichenbachfall ist der Wasserfall an dem Sherlock Holmes und sein Erzfeind Professor Moriaty einen Kampf hatten, bei dem sie in den Tod stürzten.  Man kann entweder hoch wandern oder man nimmt die Werkseilbahn. Und jetzt ratet mal wie wir da hoch sind? Natürlich mit der Reichenbachfall-Bahn 😉 Die ist für schweizer Verhältnisse sogar ziemlich günstig. Mit der Holzbahn geht es in die Höhe zur ersten von drei Aussichtsplattformen. Von hier kann man auch die Stelle sehen, an der Sherlock Holmes und Professor Moriaty in die Tiefe gestürzt sind.

Reichenbachfall 1. Plattform

Über Stufen geht es vorbei an Felswänden und durch den Wald hoch zur nächsten Plattform. Die Stufen im Wald sind unregelmässig, deshalb fand ich das ziemlich anstrengend. Aber ich bin auch fürchterlich unfit, deshalb bin ich wahrscheinlich nicht das Mass aller Dinge. Meine Jungs haben es locker geschafft. Auch sind andere Familien mit kleineren Kindern die Strecke gelaufen. Es gibt am Wegrand Bänke auf denen man die Aussicht geniessen kann.

Reichenbachfall 2. Plattform Weg durch den Wald

Von der zweiten zur dritten Plattform geht ist über Wege und Stufen durch den Wald. Den Abschnitt fang ich wesentlich angenehmer zu laufen. Hier geht man auf einer Brücke über den Reichenbachfall, es ist sehr beeindruckend. Von hier aus kann man zur Absturzstelle absteigen und dann wieder runter wandern. Wir sind noch weiter nach oben bis zum Hotel/Restaurant Zwirgi gewandert. Hier oben hat man eine wundervolle Aussicht, das Personal ist freundlich, die Toiletten sauber. Ausserdem kann man Monstertrottis / Monsterroller ausleihen und den Berg nach unten düsen. Kombitickets für die Auffahrt mit der Bahn und die Abfahrt mit den Monstertrottis bekommt man beim Schaffner.

Reichenbachfall 3. Plattform

Monstertrotti zu fahren war das Beste was ich in Ewigkeiten gemacht habe, es hat wirklich einen Heidenspass gemacht und jeder Rappen hat sich gelohnt! Wir planen schon den nächsten Monstertrotti Trip.

Monster Trotti Meiringen from Weiberhaushalt on Vimeo.

Erhitzt und voller Energie sind wir zur Aareschlucht gefahren, sie ist 1km vom Reichenbachfall entfernt. Die Eintrittspreise sind moderat, das Personal sehr freundlich. Wenn man die Aareschlucht erreicht, wird es schlagartig kälter und feucht. Die Schlucht ist sehr eng und man läuft teilweise durch Felsengänge von denen Wasser tropft. Es ist wirklich toll, aber ich würde zum nächsten Besuch unbedingt eine leichte Jacke mitnehmen.

Aareschlucht Aareschlucht

Die Aareschlucht ist beeindruckend, der Weg führt durch Felsenwände und über Stege, die sich an der Felswand entlang schlängeln. Unter den Stegen tost das Wasser, es sucht sich seinen Weg durch die enge Schlucht. Die Gischt sprüht hoch und nach jeder Biegung hat man einen anderen Anblick. Es ist toll, imposant, das Spiel von Schatten Licht spannend.

Aareschlucht Aareschlucht

Aareschlucht Aareschlucht

Gegen Ende wird sich die Schlucht weiter und es wird schlagartig heller und wärmer. Nach ein paar Biegungen kann man zwischen den Felswänden der Schlucht die Berge im Hintergrund sehen.

 

Aareschlucht

 

Wir sind den Gleichen Weg wieder zurück gegangen und haben extra auf die Uhr geschaut um zu sehen, wie lange man braucht. Ohne gross anzuhalten und viel zu fotografieren schafft man den Weg locker in 20min.

Schön war es, wir kommen bestimmt wieder.

auf in den Schnee

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Fichtelberg

Was ist schöner, als Advent im Erzgebirge? Genau, fast nichts! Und deshalb waren wir nun schon zum dritten Mal in Oberwiesenthal und Annaberg-Buchholz.

Jedesmal begeistert mich die Weihnachtsbeleuchtung. Es ist schon phänomenal wie in jedem Fenster ein Schwibbogen steht. Ich erinnere mich noch an unsere erste Fahrt. Die Bäume sahen aus wie gepuderzuckert, ich war absolut verzückt allein schon davon, und dann überall die Weihnachtslichter. Das Gefühl hatte etwas von ich warte aufs Christkind. Ehrlich! Ich bin ganz begeistert auf der Rückbank hin und her gerutscht.

Blick vom Fichtelberg ins Tal

Und was noch viel besser ist, wir haben immer Glück mit dem Wetter. Offensichtlich ist am und um den Fichtelberg ein echtes Schneeloch. Wir haben bei jedem Winterbesuch Schnee. Als echtes Kind vom Niederrhein, gerate ich bei Schnee immer noch in einen Freudentaumel.

Annaberg

Annaberg-Buchholz Weihnachtsmarkt

Für mich ein weiteres Highlight, der Weihnachtsmarkt Annaberg-Buchholz .

Zwar ist er am Wochenende sehr voll, es werden Reisebusse abgesetzt, aber für mich jedes Mal einen Besuch wert. So stelle ich mir einen Weihnachtsmarkt vor. Handwerk, nicht zu viel Kommerz, dafür umso mehr Tradition. EINFACH schön!

Neben den Wichtelfenstern, die ich jedes Jahr aufs Neue bestaune, habe ich zwei absolute Favoriten Stände auf dem Weihnachtsmarkt.

Das ist einmal der von der Buchbinderei Kraft.  Sie stellen in der fünften Generation, und mit einer speziellen Falttechnik, seit 1924 den Annaberger Faltstern her. Es hat drei Jahre und drei Fahrten gedauert und jetzt bin ich auch stolzer Besitzer eines weißen Sterns.

Collage Annaberger Stern

Der zweite Favorit ist der Stand von Graupner Holzminiaturen . Oh wie schön sind die klassischen Figuren, die in liebevoller Handarbeit hergestellt werden. Das besondere an ihnen: sie sind nicht lackiert, sondern die Einzelteile werden lasiert. Dadurch haben alle Minaturen einen ganz besonderen Charme. Meine erste Spieldose ist die mit dem Schneemann. Er fährt in der Zwischenzeit schon Ski ohne Stöcke. Und Scheeflöckchen Weißröckchen wird bei uns ganzjährig gespielt. Diese Jahr kam noch die mit dem Weihnachtsmann dazu. Nur ein Problem hab ich. Ich kann mich einfach nicht entscheiden, welche Christbaum Anhänger ich schön finde. So kommt es, dass ich jedes Jahr aufs Neue davor stehe, sie bewundere, und dann doch Keinen kaufe.

Eins steht jetzt schon fest, nächstes Jahr im Advent kommen wir wieder. Und mittlerweile haben wir auch unser Lieblingsunterkunft gefunden. Wenn ihr Euch wohlfühlen wollt, dann empfehle ich die Apartments am Fichtelberg .