Category: DIY

Osternest aus Schokolade und Glasnudeln

Schon letztes Jahr habe ein Osternest aus Schokolade und Glasnudeln gemacht, es ist gut angekommen. Aber zum essen war es schwierig, weil der Boden des Nest so dick war und man das in Kombination mit den Glasnudeln nicht gut in Mundgerechte Stücke bekommen hat.

Dieses Jahr hatten wir zum Karfreitag Gäste zum Frühstück da und ich fand die Idee mit kleinen Nestern auf dem Tellern gut. Deshalb habe ich einen zweiten Versuch gestartet. Alles was ihr braucht sind Glasnudeln,Schokolade, Schüsseln, Klarsichtfolie und etwas neutrales Öl. Für 4 kleine Schüsseln habe ich 300g Schokolade und ca. 75g Glasnudeln gebraucht.

Zuerst die Schüssel auf den Kopf legen und mit Klarsichtfolie abdecken. Die Folie dünn mit Öl bestreichen. Jetzt die Schokolade auf dem Wasserbad schmelzen ggf. die Schokolade temperieren. Ich war diesmal zu faul und habe die Schokolade einfach nur geschmolzen ohne sie zu temperieren.

Während die Schokolade schmilzt müssen die Glasnudeln klein gemacht werden. Ganz wichtig ist es die Glasnudeln in ungefähr 2-3cm kleine Stücke zu brechen oder zu schneiden. Sonst kann man sie nachher mit der Schokolade dran nicht gut um die Schüsseln legen.

Wenn die Schokolade geschmolzen ist, die Glasnudeln einfach in die Schokolade tun und gut umrühren, so das alle Nudeln mit Schokolade überzogen sind.

Jetzt die Schokoladennudeln auf der Schüssel verteilen, so das es wie ein Nest ist. Ich habe dafür meine Hände genommen. Das war zwar eine Sauerei, hat aber viel besser funktioniert als mit einem Löffel. Auf dem Boden der Schüssel war noch etwas Schokolade, die habe ich noch über die Nester verteilt.

Jetzt trocknen lassen und danach die Nester vorsichtig von der Schüssel und von der Klarsichtfolie befreien. Fertig sind die Osternester.

Schnelles Steampunk Kostüm

Dieses Jahr musste ich das letzte Kostüm für die Schulfasnacht machen. Frederik wechselt nächstes Jahr auf die Kantonsschule und die feiern zum Glück keine Schulfasnacht – Hip Hip Hurra!

Da ich immer noch nicht nähen kann, mussten wir uns wieder was einfallen lassen, was auch ohne geht. Das Motto dieses Jahr ist „Wilder Westen“ und Frederik wollte eigentlich wie Will Smith in Wild Wild West gehen. Aber im Fasnachtsladen sind wir zu dem Motto nicht fündig geworden. Spontan haben wir uns umentschieden und alles organisiert um ein tolles Steampunk Kostüm zu kreieren.

Der Gehrock war mit 55Chf der teuerste Posten. Eigentlich ist es ein Piratengehrock, aber er geht auch als Steampunk Gehrock durch. Im Fasnachtsladen hatten sie schon einige fertige Hüte, aber keiner hat richtig gepasst und uns gefallen. Und ausserdem waren sie so teuer. Wir haben also beschlossen, den Hut selber zu gestalten. Und der sollte der Hingucker werden.

Dazu braucht man einen Fasnachtszylinder, Steampunk Goggles (die Brillen), verschiedene Deko-Zahnräder, Fasanfedern, eine goldene Kette und Kleber. Den Zylinder und die Goggles bekommt man im Fasnachtladen oder online für kleines Geld. Unser Zylinder hat 10Chf gekostet, die Goggles gibt es auch ab 9.90Chf. Da Frederik voll auf Steampunk steht, hatten wir die Goggles und die Zahnräder schon zu Hause. Die Zahnräder haben ca. 5€ gekostet. Beides haben wir vor zwei Jahren bei Amazon bestellt. Die Fasenfedern gab es für 1Chf pro Stück im Bastelladen und die Goldketten für 1,50Chf/Meter beim Baumarkt.

Schwierig war die Wahl des Klebstoffs. Eigentlich wollte ich Sekundenkleber nehmen, auf denen stand hinten aber immer, das er nicht für Stoff geeignet ist. Da unser Zylinder mit Stoff bezogen ist, war ich mir aber nicht mehr sicher ob das hält. Am Ende habe ich mich für einen Kleber von Geistlich für glatte und poröse Gegenstände entschieden und das hat super geklappt.

Auf der einen Seite des Zylinderns haben wir die Zahnräder angeklebt. Die Goggles haben wir einfach dem Hut aufgesetzt. Dann haben wir die Kette so auf dem Hut drapiert, wie wir sie haben wollten. Damit die Kette hält und nicht verrutscht habe ich sie mit ein paar Stichen oben am Hut festgenäht, das ging mit einer normalen Nähnadel ganz einfach. Die Enden der Kette haben wir in das Gummi der Goggles gesteckt. Die Federn haben wir auf der anderen Seite des Zylinders in das Hutband gesteckt und auch mit ein paar Stichen fixiert.

Hier der ganze Hut in all seiner Pracht

Am Gehrock musste nicht mehr viel gemacht werden. Mit dem hohen Kragen, den Manschetten und tollen Knöpfen sah er auch schon so gut aus. Da wir aber noch eine zweite Kette aus dem Baumarkt hatten, haben wir sie am Mantel angenäht. Auf den Fotos sieht man es nicht gut. Sie geht einmal diagonal über den Rücken.

Unter dem Mantel trägt Frederik ein einfaches schwarzes T-Shirt und eine Jeans. Nicht optimal, eine schwarze Hose wäre besser gewesen. Aber wir haben im Moment keine und ich war zu geizig nur für das Kostüm eine neue zu kaufen. Frederik fiel dann noch ein, das er sich letztes Jahr eine Spazierstock gekauft hat, der perfekt zum Outfit passt. Sieht er nicht gut aus?

Schneeflocken & Eisblumen

Am allerliebsten dekoriere ich Schneeflocken und Eiskristalle für Weihnachten.

Warum? Weil sie immer etwas magisches haben. Aber nicht nur das, ich bin eine faule Socke. Meistens bin ich mit meiner Weihnachtsdeko spät dran. Und wenn sie dann hängt, dann hängt sie auch schon mal bis Ostern. Ja, richtig gehört – ich muss über mich selbst lachen.

Schneeflocken und silberne oder gläserne Kugeln sind dann nicht so sehr weihnachtlich, sondern winterlich. Eben die perfekte Lösung für mich.

In der Schule hab ich dieses tolle Schneemann Fenster gesehen.

Schneemann, Schneemann braver Mann, hast ein weißes Röcklein an …

Ihr erkennt es sicher, der Schneemann ist aus Papier Schneeflocken zusammen geklebt. Dem Klassiker, wer hat sie nicht irgendwann mal in der Schule gemacht? Sie sind schnell geschnitten, und so zusammen geklebt bekommen sie eine ganz neue Wirkung.

Hier ist eine kleine Anleitung. Vielleicht wisst ihr ja nicht wie schnell sie gemacht sind. Es geht ganz einfach. Ich nehme gerne Papier aus weißen Notizklötzen. Natürlich kann man sich das Papier aber auch zuschneiden.

Man startet indem man das Papier faltet. Man legt immer wieder eine Ecke auf die nächste Ecke, bis eine Pommestüte entsteht. Insgesamt viermal.

Dann schneidet man die Zacken. Ich fange immer oben am Rand und unten in der Mitte an. Die Muster entstehen, durch die unterschiedlichen Einschnitte ins Papier.

in das Papier schneiden – oben der Rand – unten die Mitte

Tatsächlich benutze ich hierfür am liebsten eine alte Nagelschere. Mit der komme ich am allerbesten fein in die Ecken. Hat man nach seinem persönlichen Befinden genug Zacken raus geschnitten, dann faltet man die Schneeflocke vorsichtig auf.

genug Zacken geschnitten

Und dieser Moment ist immer wieder spannend, denn man weiß ja vorher nicht, wie die Schneeflocke aussieht.

da ist sie – die fertige Schneeflocke

Man kann gerne mit unterschiedlichem Papier oder anderen Größen arbeiten. Denn so spielt man die Vielfältigkeit der Schneeflocken aus, und sie sehen immer wieder anders aus.

Besonders schön finde ich Schneeflocken aus Butterbrotpapier oder Pergamentpapier. Oder wenn man Kreise anstelle von Quadraten als Grundlage nimmt.

Eine Idee, die mir besonders gefallen hat, war diese auf Deavita. Sie benutzen Kaffeefilter. Es ist Bild 7/49. Sicher geht das auch mit weißen Muffinmanschetten.

https://deavita.com/dekoration/weihnachtsdeko-ideen/weihnachtsdeko-selber-basteln-papier-ideen.html

Wir haben auch schon viel ausprobiert.

Wenn man nicht jedes Jahr neue Schneeflocken schneiden will, dann kann man sie laminieren. Nach dem laminieren schneidet man sie dann rund um die Schneeflocke aus. Die laminierten Schneeflocken kann man dann auch gut in Girlanden auffädeln.

Oder man kann besonders kleine durch flüssiges weißes Wachs ziehen. Durch das Wachs bekommt das Papier eine schöne, matte Oberfläche. So sind es besonders schöne Tannenbaum Anhänger.

Lust bekommen loszulegen? Oder ihr habt noch andere Idee, was man mit den Schneeflocken alles machen kann? Na dann schickt uns doch Eure Fotos – wir freuen uns immer über Post.

Viel Spaß beim Schneegestöber schneiden.

Schleife aus Geschenkpapier

Heute Abend beim Geschenke einpacken habe ich festgestellt das ich zu wenig Geschenkpapier und vor allem Schleifenband habe. Irgendwie hatte ich von beidem nur noch Reste. Das Schleifenband existiert in meiner Schublade nur noch als schon zurechtgeschnittene Stücke von anderen Geschenken und die haben leider nicht an die Geschenke für die Jungs gepasst.

Wir markieren die Weihnachtsgeschenke entweder mit einem Geschenkpapier pro Kind oder mit einem bestimmten Schleifenband. Beides ging heute Abend nicht, aber ich wollte mich deshalb morgen nicht ins Getümmel stürzen. Deshalb habe ich Schleifen aus Resten vom Geschenkpapier gemacht und ich finde die sehen zwar in bisschen kitschig aber auch eindrucksvoll aus.

Sie sind ganz einfach und schnell gemacht. Ich habe mehrer Formate ausprobiert. Am besten funktioniert es wenn die Stücke, die eingedreht werden, mindestens 3cm lang sind. Wenn man mit einer Schere oder Messer das Geschenkpapier kräuselt, am besten unten festhalten sonst reisst das ganz schnell ab.

Ich wünsche Euch gutes Gelingen und wunderschöne Festtage!

Grundstein für die erste Million

Meine Jungs werden immer älter und ihre Wünsche immer teurer, genau wie bei ihren Freunden. Deshalb wünschen sich die Teens am liebsten Geld. Ich verschenke gerne Geld, aber ungern einfach nur im Umschlag. So stehe ich jedes Mal vor der Herausforderung mir etwas einfallen zu lassen was nicht zu teuer und aufwendig ist aber trotzdem den WOW-Faktor hat. Letzte Woche war es wieder so weit – und diesmal haben wir den Grundstein für die erste Million verschenkt.

Ihr braucht nur einen Backstein (den habe ich im Baumarkt für 2Chf bekommen), etwas Füllwolle, einen Computer und Drucker um das Schild zu basteln und ein paar Geldscheine.

Am Computer haben wir das Schild geschrieben, ausgedruckt und laminiert. Dann haben wir es mit Tesafilm, den wir doppelt gelegt haben am Backstein geklebt. Das hat wirklich gut gehalten.

  

Damit die Geldscheine nicht zu tief in den Backstein rutschen, kommt in jedes Loch, in den ein Geldschein kommt, etwas Füllwolle oder Watte. Geldscheine einrollen, in die Löcher stecken und fertig ist der Grundstein für die erste Million.

Hübsch eingepackt hat sich das Geburtstagskind darüber gewundert was er so schweres zum Geburtstag bekommt 😉

Zahlenkuchen

Frederik ist dieses Jahr 12 geworden und er macht zu seinem Geburtstag gerne Ausflüge. Dieses Jahr war ein Ausflug mit Picknick geplant. Deshalb musste ein Kuchen her, der gut aussieht und als Nachtisch bei einem Picknick ohne Teller und Gabel gegessen werden kann. Unser Zitronenblechkuchen war dafür perfekt geeignet und musste nur noch gepimpt werden. Dieses Jahr wollte ich mal einen Zahlenkuchen testen. Auf Pinterest haben mir die mit Schokoglasur und „Smartieszahlen“ sehr gut gefallen

Statt auf dem Blech habe ich den Zitronenkuchen einfach in einer quadratischen Springform gebacken und auskühlen lassen. Dann habe ich Zahlen in der richtigen Grösse ausgedruckt und ausgeschnitten. Die Zahlen habe ich mit Zahnstochern auf dem Kuchen fixiert. Aber das war eigentlich gar nicht nötig, die Zahlen haben auch so gut gehalten. Mit einem kleinen scharfen Messer die Zahlen entlang der Papierzahlen in den Kuchen ritzen. Die Papierzahlen vom Kuchen nehmen und die Zahlen aus den Kuchen schneiden.

  

Da ich meine Zahlen nicht mit Smarties oder M&Ms sondern mit Zuckerperlen füllen wollte, musste ich meine Zahlen nicht so tief aus dem Kuchen schneiden – es waren ca. 0,5cm.

Den Guss kann man nur mit Zitronensaft und Puderzucker machen oder mit Eiweiss, Puderzucker und einem Spritzer Zitronensaft. Damit die Zahlen sich besser vom Guss abheben, habe ich den Guss mit Eiweiss gemacht, da er weisser wird als der Guss mit Zitronensaft und Puderzucker.

Dazu ein ganz frisches Eiweiß steif schlagen, einen Spritzer Zitronensaft unterrühren und nach und nach ca. 250g gesiebten Puderzucker unterziehen. Die Puderzuckermenge variiert, je nachdem wie gross das Ei war. Der Zuckerguss muss dickflüssig bis zäh sein. Er muss sich noch gut verteilen lassen ohne zu schnell vom Kuchen runter zu laufen.

Den Kuchen möglichst glatt glasieren, auch die Zahlen – damit die Zuckerperlen besser halten. Dann vorsichtig Zuckerperlen in die ausgeschnittenen Zahlen füllen. Mir sind ein paar voll daneben gegangen 😉 Ich hab sie mit einem Zahnstocher runtergepickt und musste dann noch mal drüber glasieren. Danach war der Guss nicht mehr ganz so glatt. Das Einfüllen der Zuckerperlen ging am besten mit einem Espressolöffel. Die Glausur noch trocknen lassen und schon ist der Zahlenkuchen fertig.

  

Einen Zahlenkuchen zu machen war viel einfacher als ich gedacht habe. Sieht er auf dem Geburtstagstisch nicht fabelhaft aus?

 

Finanzspritze – Geld verschenken

Im November war es wieder soweit – Theodor war zum Geburtstag eingeladen. Und je älter Theodor und seine Kollegen werden, desto schwieriger ist es passende Geschenke zu bekommen, die ins Budget passen. Die Wünsche sind so teuer, das viele sich von Allen Geld wünschen um sich das Ersehnte dann von geschenktem Geld zu kaufen. Theodor ist keine Ausnahme und da ich verstehen kann, daß Bares am praktischsten ist, habe ich auch nichts dagegen Geld zu verschenken. Ich mag das Geld nur nicht einfach so in einen Umschlag packen, das finde ich blöd. Auch darf die Verpackung fürs Geld nicht zu teuer sein, sonst bekommt das Geburtstagskind ja weniger Geld.

In den letzen Jahren haben wir Geld schon als Taschengeld in einer Jeanstasche verschenkt, als Kröten, Mäuse, Knete, Kies, Kohle und zu einem 50. Geburtstag von einem Zigarrenliebhaber als Krokodil in der Box mit Geld-Zigarre im Maul.

Dieses Mal waren wir extrem spät dran und es musste etwas her, was schnell geht und doch der Knaller ist, wenn man es auspackt. In der Apotheke habe ich eine Spritze gekauft, in die zwei Franken Stücke passen. Die Apothekerin war sehr hilfsbereit und hat mit mir geschaut welche Spritze am besten dafür ist. Die Spritze hat 3 Franken gekostet.

Zu Hause habe ich ein Schild mit Finanzspritze gebastelt. Am Computer habe ich ein bisschen getüftelt, welche Schrift ich am besten finde und wie gross sie sein muss, damit das Schild etwas her macht. Das Ganze habe ich ausgedruckt, ausgeschnitten und auf blaue Pappe geklebt aus der ich vorher ein Schild geschnitten habe.

Mit einer Ahle haben wir ein Loch oben in die das Teil der Spritze gemacht, das man runterdrückt (Keine Ahnung wie das heißt). An dem Loch konnten wir mit einem Stück Geschenkband das Schild befestigen.

Jetzt muss die Finanzspritze nur noch bestückt werden. Wir haben nicht genug 2 Franken Stücke bekommen und haben deshalb 2 und 1 Fränkler gemischt. Wenn man weniger Geld verschenken will kann man natürlich auch eine kleine Spritze mit kleineren Geldstücken bestücken, damit es noch nach etwas aussieht. Und fertig ist die Finanzspritze.

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Weihnachten, Geschenke & DIY Papierschleifen

Ich bin ganz verliebt! Dieses Jahr hab ich endlich mal ein DIY für Papierschleifen ausprobiert. Und da ihr doch sicher auch alle Geschenke verpacken werdet, erzähle ich heute wie man sie macht. Oder habt ihr schon alle Geschenke verpackt?

Es ist ganz einfach. Los geht´s! So macht ihr Eure eigenen DIY Papierschleifen

Zunächst schneidet man aus dem Papier Streifen. Es sollten je nach Breite 5-8 Streifen sein. Wenn die Streifen etwas breiter sind, dann braucht man weniger für eine volle Papierschleife. Das wirklich schöne ist, man muss nicht besonders sauber schneiden. Schräge Ränder fallen nach dem zusammen kleben nicht mehr auf.

Jetzt müsst ihr vielleicht ein bisschen üben, denn als erstes macht man Achter. Ein Ende klebt man oben fest, das andere Ende unten. Leicht geht es, wenn man den Papierstreifen mittig in die Hand nimmt. Aber eigentlich hat man den Dreh schnell raus.

Es sollte ungefähr so aussehen:

Wie ihr seht, werden die 8 immer kleiner. So bekommt man sie leichter ineinander geklebt. Also die Papierstreifen am besten nach 4 Streifen immer etwas kürzer werden lassen. Ist das erledigt, dann klebt ihr sie ineinander immer über kreuz gelegt.

Ganz am Schluss klebt man einen Papierring in die Mitte. Wenn die Streifen allerdings etwas breiter sind, dann erübrigt sich dieser Schritt. Dann sehen die Achter von allein aus wie ein dicker Stern.
Die fertige Papierschleife einfach auf das Geschenk kleben und fertig seid ihr.

fertiges Geschenk mit DIY Papierschleife

Hier noch zwei weitere Beispiele:

Wie gesagt, ich bin echt verliebt in diese DIY Papierschleifen. Sie machen eine Menge her, sind schnell gemacht und in jedem Fall schöner als diese gekauften.

Schickt doch mal Fotos von Euren Geschenken. Wie verpackt ihr am liebsten?

Frohe Weihnachten!

Christbaumkugeln aus Lebkuchen

Letztes Jahr habe ich mir das Buch Kekskunst gekauft und es ist nachdem ich es mal kurz durch geblättert habe in meinem Regal gelandet. Da besagtes Regal mittlerweile aus allen Nähten platzt habe ich es vor ein paar Wochen mal aussortiert. Jedes Backbuch habe ich mir genauer angeschaut und entschieden ob es bleiben darf oder nicht. In dem Buch Kekskunst habe ich Christbaumkugeln aus Lebkuchen entdeckt.

Ich fand die Idee so toll, das ich dieses Jahr mit den Christbaumkugeln aus Lebkuchen in die Weihnachtsbäckerei gestartet bin. Man braucht Lebkuchen, der nach dem backen hart wird, sehr dickflüssigen Zuckerguss und Silikonformen, die halb rund sind. Die Autorin nimmt Silikonformen mit ca. 7cm Durchmesser, sowas habe ich nicht zu Hause und ich war zu geizig sie mir extra dafür zu kaufen. Beim Ikea habe ich eine Silikonform für Cakepops für unter 6CHF gefunden und sofort zugeschlagen.

Normalerweise poste ich keine Rezepte 1:1 aus Koch- oder Backbüchern, aber die Rezepte für Lebkuchen, die nach dem Backen hart werden sind sich so ähnlich, das ich hier mal eine Ausnahme mache. Ihr könnt natürlich auch ein eigenes Rezept nehmen. Wenn ich Zeit habe werde ich das Ganze mal mit Butterplätzchen ausprobieren. Ich kann mir vorstellen das das auch gut funktioniert. Die Rezepte für Lebkuchen und Zuckerguss stelle ich ans Ende meines Blogposts.

Also, ihr braucht eine Portion Lebkuchen. Laut Anleitung musste meine Silikonform eingefettet werden, das habe ich auch erst mal gemacht. Den Lebkuchenteig portionsweise  7mm dick ausrollen und Kreise, die ca. 2cm grösser sind als der Durchmesser der Silikonform, ausstechen. Dann auf die Silikonform legen und darauf achten das der Teig schön glatt ist. Bei meiner Form waren die Halbkreise so nah beieinander, das ich die Teigkreise versetzt auf die Form getan habe damit sie nicht zusammen backen. Jetzt nach Anleitung (bei mir ca. 10min bei 200°C) backen und auf der Form fast komplett auskühlen lassen bevor man die Halbkugeln von der Form nimmt. Ich habe das Ganze mehrere Mal gemacht, bis mein Teig aufgebraucht war.

Nach dem Auskühlen die Kanten der Halbkugeln bei Bedarf mit einer Zitronenreibe begradigen.

  

Jetzt einen wirklich dicken Zuckerguss anrühren. Ich mache Zuckerguss zum dekorieren von Plätzchen immer mit frischem Eiweiss, Puderzucker und ein bisschen Zitronensaft. ¼ – ⅓ vom Zuckerguss abfüllen und mit brauner Lebensmittelfarbe so braun färben, das der Zuckerguss ungefähr die Farbe von dem Lebkuchen hat. In einen Spritzbeutel füllen und in den Kühlschrank legen. Den weissen Zuckerguss mit Zitronensaft tröpfchenweise so verdünnen, das der Zuckerguss weich und zähflüssig ist, auch in einen Spritzbeutel füllen und die Spitze abschneiden.

Je zwei Halbkugeln im gleichen Muster verzieren, der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Den Zuckerguss mehre Stunden trocknen lassen.

Jetzt Zahnstocher in drei Teile teilen. Bei grösseren Kugeln braucht man grössere Teile vom Zahnstocher. Das gewünschte Schleifenband zu Schlaufen um ein Stück von dem Zahnstocher knoten. Ruhig einen schönen dicken Doppelknoten machen. Der Zahnstocher und der Knoten sorgen dafür das das Schleifenband nicht aus der Kugel rutscht.

Vom Spritzbeutel mit dem braunen Zuckerguss die Spitze abschneiden. Die passenden Hälften der Halbkugeln nehmen und auf den Rand der einen Hälfte den braunen Zuckerguss spritzen.

  

Das Schleifenband wie auf dem Foto positionieren. Das um den Zahnstocher geknotete Ende in die Kugel rein legen und dann die passende andere Halbkugel drauf setzen und vorsichtig fest drücken. Das Schleifenband dabei ein wenig straff ziehen damit es richtig sitzt.

 

Die „Fugen“ der Christbaumkugel bei Bedarf noch mit braunem Zuckerguss füllen und glatt streichen. Gut trocknen lassen – fertig sind die Christbaumkugeln.

Hier kommen noch die Rezepte, die ich benutzt habe:

Honiglebkuchen

150g Honig, 100g brauner Zucker, 100g Butter, 350g Mehl, ½ Päckchen Backpulver, 50g gemahlene Mandeln, 1 EL Lebkuchengewürz, 1 TL Zimtpulver, 1 EL Backkakao, 1 Prise Salz, 1 Ei

Honig, Zucker und Butter bei mittlerer Hitze langsam erhitzen bis der Zucker sich aufgelöst hat. In die Schüssel der Küchenmaschine geben und kurz abkühlen lassen. Mehl, Backpulver, Mandeln, Gewürze, Kakao und Salz mischen. Honigmischung, Mehlmischung und Ei mit dem Knethaken der Küchenmaschine (oder des Handrührgeräts) verkneten. Backofen auf 220°C (Umluft 180°C) vorheizen. Lebkuchen portionsweise ca. 7mm dick ausrollen, Motive ausstechen, ca. 10min backen.

Eiweiss-Zuckerguss

2 frische Eiweiß, 500g gesiebtes Puderzucker, Saft von ½ Zitrone

Eiweiße in einer fettfreien Schüssel steif schlagen. Puderzucker & 1EL Zitronensaft  unterrühren und mindesten weitere 5 Minuten zu einem steifen, glänzenden Zuckerguss verrühren. Der Zuckerguss ist wirklich sehr dickflüssig, fast wie Zahnpasta. Einen Teil zur Seite tun und mit Lebensmittelfarbe braun einfärben. Den restlichen Zuckerguss mit Zitronensaft tröpfchenweise verdünnen bis er weicher und zähflüssig ist. Er muss beim aufspritzen noch seine Form behalten und darf nicht verlaufen. Mit dem Zuckerguss könne die Halbkugeln verziert werden.

 

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Wenn-Buch

Der Geburtstag meiner Schwiegermutter naht und meine Jungs wollten dieses Jahr definitiv nicht mehr den alljährlichen Kalender basteln. Deshalb haben wir gemeinsam nach etwas anderem gesucht. Ich habe dann die Wenn-Bücher entdeckt und die Idee hat uns allen gefallen. Man verschenkt verschieden Kleinigkeiten wie einen Kamm und schreibt dazu „Wenn du mal durcheinander bist…“

Zuerst haben wir uns entschieden was wir in unser Wenn-Buch machen möchten. Das ist wichtig, denn danach richtet sich was man für ein Buch oder Ordner man kaufen muss. Geeignet sind im Prinzip Ringbücher oder Ordner. Ringbücher sehen schicker aus sind aber nur geeignet wenn man sehr flache Sachen ins Wenn-Buch kleben möchte. Wir haben uns für einen Ordner entschieden. Zuerst haben wir einen 3cm breiten für vier Löcher geholt, aber wir haben schnell fest gestellt, dass er viel zu schmal ist. Auf der Suche nach etwas Passendem sind wir auf einen tollen Ordner von Leitz gestossen, den man mit einem Gummi verschließen kann. Damit das Ganze stabiler ist haben wir 120g Papier genommen.

   

Meine Jungs basteln überhaupt nicht gerne, deshalb mussten wir uns für die Gestaltung der Seiten etwas anderes überlegen. Beide sind gerne mit unserem iPad Pro kreativ und deshalb haben wir uns schnell dafür entschieden die Seiten für das Wenn-Buch mit dem iPad zu gestalten. Mit dem Programm Adobe Spark (gibt es auch für den Computer) haben sie die Seiten gestaltet und ausgedruckt. Ich habe dann geholfen die kleinen Geschenke auf die Seiten zu kleben. Damit man sie wieder von den Seiten herunter bekommt habe ich das meiste mit Haftklebepunkten (in Deutschland heissen die Klebepads) festgeklebt, das hält und lässt sich gut wieder lösen.

Vom Deckblatt haben wir leider kein Foto gemacht, aber wir haben folgenden Text geschrieben: „Liebe Oma, zum Geburtstag schenken wir Dir einen Wenn-Ordner damit Du in deinem nächsten Lebensjahr für fast alle Situationen gerüstet bist.“

Hier kommen unsere Ideen:

   

   

   

   

   

   

   

   

   

   

   

   

   

Und die letzen zwei Seiten in unserem Wenn-Buch fand ich besonders toll. Als wir nach Schokolade gesucht haben, haben wir die Tafeln von Ritter Sport mit passenden Sprüchen drauf gefunden.

   

Die Jungs haben das Wenn-Buch gerne gestaltet und wir waren alle vom Ergebnis begeistert.

 

 

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