Schlagwort: lecker

Wir lieben Pizza!

Am Freitag setze ich mich immer hin und überlege, was ich die Woche so über kochen soll und frage auch Toni und Ole was sie sich wünschen.
Diesmal hat Ole sich eine runde Mais-Pizza gewünscht, die wir selber machen.

Und so hab ich an einem Sonntag Morgen den Pizzateig gemacht damit er schön Zeit hat aufzugehen.

Die Zutaten:

  • 500g Mehl
  • 4g Hefe
  • 2El Olivenöl
  • 300 ml lauwarmes Wasser
  • 10g Salz

Das kommt alles in eine Schüssel und wird gut 5 Minuten geknetet. Dann über die Schüssel eine Tuch legen und den Teig in Ruhe lassen.

Ich habe ihn so gegen 11 Uhr gemacht und um 17 Uhr verarbeitet.

Den Backofen auf 220°C vorheizen. Den Teig aus der Schüssel nehmen und nochmal gut durchkneten und dann in drei Teile geteilt.

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Ole hat seinen Teig ausgerollt und selber mit Mais, Salami und Kochschinken belegt. Beim fertigstellen lief ihm schon das Wasser im Mund zusammen.

Meine Pizza habe ich mit Mozzarella, Tomaten und Basilikum belegt. Dafür zuerst die Pizza mit Tomatensoße und Mozzarella belegen, in den Ofen schieben und den Mozzarella schmelzen lassen. Dann holt man die Pizza nochmal aus den Ofen und legt die Tomaten und den Basilikum drauf und schiebt die Pizza nochmal für 5 Minuten in den Ofen. Die dritte Pizza für Toni war mit Salami, Kochschinken und Oliven bestückt.

Die Pizzen habe ich nacheinander für 15-20 Min in den Ofen geschoben

TaTaaaaa die Pizzen waren fertig und wir hatten großen Hunger.

Viel Spaß beim nachmachen. Lasst es euch schmecken.

 

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Rüblikuchen

Letzten Sonntag gab es bei uns Rüblikuchen. Ich liebe Rüblikuchen, er ist so saftig und genau richtig süss. Bei uns gibt es ihn immer mit Zuckerguss aber er schmeckt auch sehr lecker mit einem Frischkäse-Frosting.

Wichtig bei der Zubereitung ist darauf zu achten, daß man alle Zutaten gut vermischt hat. Am Ende häuft man Mehl und fein geriebene Karotten auf die Eimasse. Wenn sich „Karottenklumpen“ bilden backt der Kuchen nicht schön und er kann an den Stellen wie roh bleiben. Ansonsten ist die Zubereitung total unkompliziert.

Hier kommt das Rezept (auch zum Ausdrucken):

Rüblikuchen

Zutaten:
1 Zitrone, bio
250g Karotten
250g gemahlene Mandeln
50g Mehl
2TL Backpulver
6 Eier
1 Prise Salz
160g Zucker
200g Puderzucker für den Guss
evtl. Marzipanmöhren und gehackte Pistazien

Zubereitung:

Backofen auf 180°C Umluft 160°C vorheizen
Eine Springform (26 oder 28cm Durchmesser) fetten

Zitronenschale abreiben und zur Seite stellen, dann die Zitrone pressen
Karotten schälen und fein reiben, mit der Zitronenschale und 1 EL vom 
Zitronensaft mischen
Mandeln, Mehl und Backpulver mischen
Eier trennen, Eiweiße mit der Prise Salz sehr steif schlagen und langsam 
den Zucker einrieseln lassen. 
Die Eigelbe nacheinander unter das Eiweiß ziehen. Karotten und 
Mehlmischung auf die Eiermasse häufen und mit dem Schneebesen 
untermischen.
Teig in die Form füllen und auf der mittleren Schiene ca. 40 Minuten 
backen. 
Nach dem Backen Kuchen 5-10 Minuten in der Form stehen lassen, 
dann aus der Form lösen. Danach auf einem Kuchengitter komplett auskühlen lassen.
Puderzucker mit 2-3 EL vom Zitronensaft verrühren und den Guss auf der 
Oberfläche verstreichen. 
Evtl. mit Marzipanmöhren und Pistazien dekorieren.

Bei uns ist der Kuchen immer ganz schnell verschwunden. Lasst es euch schmecken

 

Kürbiskuchen

Sobald die Kürbissaison beginnt gibt es bei uns diesen leckeren, super saftigen Kürbiskuchen. Er ist einfach und schnell zubereitet und bleibt sogar ein paar Tage saftig. Im Frühling kann man ihn statt mit Kürbis auch mit Karotten machen.

Hier ist also eins unserer Lieblingsrezepte:

Kürbiskuchen

350g Kürbisfleisch, grob geraspelt
100g getrocknete Soft-Aprikosen
150g gehackte Mandeln
150g weiche Butter
150g Puderzucker
1 TL Zimt
1Pk. Vanillezucker
1Pr. Salz
3 Eier
180g Mehl
2TL Backpulver


Kürbis, Aprikosen und Mandeln mischen
Butter mit Puderzucker, Zimt und Vanillezucker sowie 1 Prise Salz schaumigrühren
Eier nacheinander unterrühren dann Kürbismischung unter die Butter heben
Mehl und Backpulver über die Masse sieben und unterheben
In eine gefettete und bemehlte Springform geben und bei 180°C /Umluft 160°Cauf der 2. Schiene von unten 45min backen, ausdampfen lassen und dann aus der Form lösen

Tipp: Teig wie oben anrühren und dann in Standard Muffinformen mit 
12 Mulden verteilen und nur 30min backen.

Hier das Rezept zum Ausdrucken.

4 köstliche Dips

Ich liebe Dips, hier kommen die Rezepte für 4 meiner Lieblingsdips: Kräuterschmand, Zucchini Mais Creme Fraiche, Tomaten Hüttenkäse und Spinat Artischocken Dip. Alle Dips passen super zu Kartoffeln, Chips, Nachos oder zu Gemüse. Alle Dips sind in ein paar Minuten fertig, der Spinat Artischocken Dip ist am aufwendigsten von den 4 Dips, aber der Aufwand lohnt sich. Es ist ein amerikanisches Rezept, in dem die Mengen in Cups angegeben sind. Da ich viele amerikanische Rezepte habe und keine Lust, immer alles umzurechnen, habe ich mittlerweile Cups zum abmessen. Für den Eintrag habe ich die Zutaten abgewogen und werde die Angaben in Gramm in Klammern schreiben.

 

Kräuterschmand

Kräuterschmand

200g Schmand oder Sauer Halbrahm, 1 Handvoll gemischte Kräuter, Salz, Pfeffer

Die Kräuter (ich nehme im Sommer immer eine Mischung aus dem was in meinem Garten wächst, im Winter die gefrorenen vom Aldi) klein schneiden. Kräuter und Schmand mischen und mit Salz und Pfeffer würzen.

 

Zucchini Mais Creme Fraiche

Zucchini Mais Creme Fraiche

200g Creme Fraiche, 2 EL Mais, 1EL Olivenöl, 1 kleine Zucchini, Salz & Pfeffer, evt. eine kleine Knoblauchzehe

Zucchini fein reiben und Knoblauch pressen. Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und Zucchini und Knoblauch darin anbraten bis die meiste Flüssigkeit aus der Zucchini heraus ist. Leicht abkühlen lassen und dann mit dem Mais unter die Creme Fraiche mischen. Mit Salz und Pfeffer würzen und abschmecken.

 

Tomaten Hüttenkäse

Tomaten Hüttenkäse

200g Hüttenkäse (Cottage Cheese), 2 Tomaten oder eine Handvoll Cherrytomaten, 1 Handvoll Schnittlauch, Tabasco, Salz

Tomaten in kleine Würfel und Schnittlauch in feine Ringe schneiden, beides mit einem Spritzer Tabasco unter den Hüttenkäse rühren. Mit Salz würzen und evt. noch mehr Tabasco abschmecken.

 

Spinat Artischocken Dip

Spinat Artischocken Dip

1 cup (300g) Artischocken aus der Dose oder Glas, 2 Cups (500g) gefrorener Blattspinat, 1 cup (140g) Frischkäse, 1/4 cup (60g) Mayonnaise, 1/2 cup (120g) Sauer Halbrahm oder Saure Sahne, 1 Zehe gepresster Knoblauch, 1 cup (80g) Parmesan, Salz & Pfeffer

Spinat auftauen lassen, Artischocken klein schneiden, beides erhitzen bis das Wasser verdampft ist. Frischkäse, Parmesan und Knoblauch unterrühren. Sauer Halbrahm (oder Saure Sahne) mit der Mayonnaise verrühren und mit Salz und Pfeffer würzen. Spinatmischung mit der Sauerrahmmischung verrühren und noch mal abschmecken.

Lasst es Euch schmecken!

Rharbarber-Beeren Marmelade

Sigi isst jeden morgen ein Marmeladenbrot und trinkt einen Kakao. Ihr könnt Euch vorstellen, wir haben einen echten Marmeladenverbrauch. Eigentlich kein Problem Sigi´s Mama kocht jedes Jahr genug Marmelade. Sie schmeckt auch gut – mir allerdings zu klassisch. Ihr wisst was ich meine?

Vor ein paar Jahren hab ich mir mal gedacht ich verarbeite doch mal Sigis Lieblings Saisongemüse – RHARBARBER! Den gibt es ja eh nicht lange im Jahr. Seither versuche ich die Saison auszunutzen und genug Marmelade für ein paar Monate zu kochen.

Glas

Ich schummel auch noch ein bisschen mehr. Marmelade koche ich meistens mit Tiefkühlobst. Hierbei ist es wichtig, dass man das Obst wirklich gut auftauen lässt. Denn sonst wird die Marmelade nicht fest.

Marmelade

Hier mein Rezept:

750 g Rharbarber
1,25 kg tiefgekühltes Obst (vorzugsweise eine Beerenmischung)
2 Vanilleschoten / oder gemahlene Vanille (gibt es im Reformhaus)
1 Bio Zitrone
1 kg Gelierzucker 2:1

Wie wird die Marmelade gekocht?
Zuerst lasst ihr bitte das Tiefkühlobst sehr gut / komplett auftauen.

Zuerst putze ich den Rharbarber. 
Ich schäle ihn nicht. Sondern ich wasche ihn und trockne ihn ab.
Dann schneide ich ihn in 2 cm große Stückchen. 
Alles vermische ich in einem sehr großen schweren Topf.
Von der Zitrone bitte sowohl die abgeriebene Schale, wie auch den Saft.

So jetzt ist etwas Geduld gefragt. 
Bitte kocht alles auf. Zwischendurch schön umrühren.
Nach etwa 20 Minuten köcheln, alles mit dem Pürierstab pürieren.
Hier hat man die Wahl, wie fein man pürieren will.
Noch etwa 5-10 Minuten weiter köcheln.
Mit der Löffelprobe schauen, ob die Marmelade geliert.

Dann in saubere sterile Marmeladengläser randvoll einfüllen. 
Gut verschrauben und für 5 Minuten auf den Kopf stellen.

Für alle, die Marmeladen selberkoch Anfänger sind hier ein paar Tips:

Sterilisieren

Die Gläser zuerst sterilisieren. Hierfür reicht es, sie im Geschirrspüler zu waschen. Holt ihr sie aus der Maschine, dann bitte nicht ins Glas reinfassen! Denn sonst war die Arbeit umsonst. Sterilisieren kann man die Gläser auch im Backofen. Backofen auf 180 Grad vorheizen. Dann die Gläser auf einem mit Küchentuch ausgelegtem Backblech 20 Minuten backen. Die Deckel im Kochtopf abkochen.

Die Gelierprobe

Hiermit testet ihr, ob die Marmelade fest wird. Mit dem Kochlöffel die Marmelade umrühren. Nimmt man den Kochlöffel aus dem Topf, dann sollte die Marmelade fest werden. Geschieht das nicht, dann einfach noch ein paar Minuten weiterkochen lassen.

Viel Spaß beim Marmelade kochen!  Und weil ich es nicht lassen konnte, hab ich für Euch außerdem auch ein paar Etiketten entworfen. Ich hab diesmal Erdbeer & Rharbarber gekocht.

Etikettierwerkstatt

Ich drucke gerne auf blanko A6 Karteikarten. Und für das Format sind die Etiketten auch entworfen. Wenn ihr das Dokument öffnet, dann müsst ihr vor dem Drucken die Papiergröße auf A6, 10 cm x 15 cm oder 4´ x 6´ inch umstellen. Dann sollte es funktionieren. Hier sind sie zum ausdrucken:

oval Erdbeer-Rharbarber
blanko Etiketten oval
eckig Erdbeer-Rharbarber
blanko Etiketten eckig

Heiße Ingwer Zitrone

Es ist naß-kalt. Und bei uns geht er um. Ein Virus mit echt nervigem Husten und Fieber. Ich hatte Anfang der Woche überhaupt keine Stimme mehr. Auf der Internetsuche nach einem Hausmittel gegen Halskratzen bin ich auf die Heiße Ingwer Zitrone gestoßen. Und da ich ihn liebe, den Ingwer, hab ich das doch auch gleich mal ausprobiert.

Mittlerweile sind ja auch die Wirkungen von Ingwer und Honig allseits bekannt. Für Deinen eigenen Immun-Booster bei kalten Tagen brauchst Du:

Ingredienzen

200 g guten Honig
1 Bio Zitrone
frische Ingwerknolle nach Belieben
ein leeres Marmeladenglas

Zitrone Ingwer Vergleich

Ingwer ist ungefähr so groß wie die Zitrone.

Die Zitrone abwaschen, erst in Achtel und dann in ganz feine in Scheiben schneiden. Den Ingwer hauchdünn schälen und dann ebenfalls in sehr feine Scheibchen schneiden. Beides mit dem Honig in das leere Marmeladenglas füllen. Gut vermischen. Falls es etwas schwierig geht, dann etwas stehen lassen. Durch den Zitronensaft wird der Honig flüssiger. Über Nacht ziehen lassen.

Etwa zwei Esslöffel in eine Tasse geben und mit heißem Wasser aufgießen. Warm trinken und genießen.

Heiße Ingwer Zitrone

Und lecker ist es auch noch!

Ich hoffe Euch hilft es so wie mir. Wer Zitrone nicht so gerne hat, kann sie sicher durch eine Bio Orange ersetzen. Und den Geschmack kann man mit verschiedenen Honig Sorten auch beeinflussen.

Gutes Gelingen & viel Spaß mit Eurem persönlichen Immun-Booster!